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Das Land Oldenburg 1815 - 1946
Mit der Gründung von Niedersachsen am 21. Juni 1946 ist das Land Oldenburg, das von den Zeiten des Deutschen Bundes bis zur Bismarckschen Reichsgründung als Großherzogtum ein souveräner Staat war, als politische Einheit verschwunden.

Die FilmChronik schildert die Geschichte dieses deutschen Landes, das typisch für die föderalen Traditionen Deutschlands ist, vom Wiener Kongress bis zur Neugliederung durch die Alliierten.

In filmischen Sequenzen entsteht eine Reise durch die wechselnden Landschaften von Marsch, Heide und Geest. Der historische Wandel von Städten und Dörfern, ihre Menschen und Geschichten werden ebenso lebendig wie die Veränderungen in der Landwirtschaft, die Kultivierung der Moore, das Entstehen von modernen Verkehrswegen zu Wasser und zu Lande, das Wachsen der Häfen an Jade und Weser und die zunehmende Industrialisierung.

Von den Stränden der Insel Wangerooge über die Residenzstadt Oldenburg bis zum Dümmer See wird das alltägliche Leben, der Stolz auf die Errungenschaften der jeweiligen Zeit und so manche Beschaulichkeit beschrieben. Manche Bilder stimmen wehmütig, denn sie dokumentieren auch die Folgen von zwei Kriegen und die verheerenden Auswirkungen der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten.

Den Interviewfragen stellen sich der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Horst-Günther Lucke, der ehemalige Leiter des Museumsdorfs Cloppenburg, Dr. Helmut Ottenjann sowie Eilert Tantzen, dem Vorsitzenden des Familienverbandes Hergen Tantzen e.V.


Das Land Oldenburg 1815 - 1946
Von Hermann Pölking und Ralf Graumann
VHS, 60 Minuten, FSK: ab 6 Jahre
ISBN: 3-86108-754-5
9.90 €